Gesichter, Geschichten und Aktionen aus dem TuS Hüsten:

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Neuer Übungsleiter für Dirt gesucht, bei Interesse bitte per Mail melden !

  • Mehr Informationen über den SKS Dirt Bike Park in Hüsten, Quelle WR vom 17.03.2014

Auf dem Gelände steht ein langer Parcours aus verschiedenen Hindernissen, wie zum Beispiel dem Table, Boxen, Steilkurven und Wings. Auf denen fahren die jungen Dirtbiker mit ihren Spezialfahrrädern und üben ihre Sprünge und ganz individuelle Techniken. „Wir haben hier auf dem Gelände für jeden etwas dabei. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen“, betont Bernd Sawatzki. Er ist der Übungsleiter der Abteilung Mountainbike beim TuS Hüsten. Seit 20 Jahren fährt der 63-jährige selbst Mountainbike. In Winterberg nennt man ihn in der Dirtbike-Szene beim Downhill (die Formel 1 im Bikesport) immer den „Opa“.
Vor 15 Jahren Grundstein gelegt

Vor fast 15 Jahren hat er mit ein paar Jugendlichen den Bau des Hüstener Dirtbike-Parks begonnen. „Es waren erst mal nur kleine Hügel und nach und nach haben wir weiter gebaut. Aber immer mit den Jugendlichen gemeinsam“, so Sawatzki. Das ist ihm wichtig, dass die Jungen immer selber mit anpacken. „Klar gibt es da immer wieder welche, die lieber fahren und nichts dafür wollen, aber die beschäftigen wir dann in der Gruppe“, meint Hannes Boy aus Hüsten.
Der 15-Jährige fährt seit vier Jahren Dirtbike. Begonnen hat er mit Motocross beim Moto-Cross-Club in Voßwinkel. „Man darf die Kontrolle über sein Rad nicht verlieren, das erfordert viel Konzentration und Kondition“, so Boy. Aber das lernt man alles, wenn man klein anfängt. „Man soll sich auf keinem Fall selbst überschätzen. Wir helfen den Neulingen aber dabei“, erklärt Jonathan Gödde. Seit neun Monaten ist der 13-Jährige bei den Dirtbikern. „Ich bin mit einem normalen Mountainbike angefangen und habe mir dann ein Dirtbike geholt“, so Gödde.
Mit kleinen Sprüngen angefangen

Er musste sich auch langsam auf dem Anfängerkurs einfahren, bis er sich an die größeren Sprünge gewagt hat. Doch bis dahin hieß es auch für ihn üben, üben und nochmals üben. Für die beiden Dirtbiker ist der Parcours immer interessant: „Man kann hier üben wenn man nicht so gute Kondition hat und wenn es so richtig ab gehen soll. Sollte dabei aber seine Grenzen kennen.“

Momentan sind es rund 15 Jugendliche, die sich regelmäßig treffen (siehe Infobox). „Sie sind nicht immer alle hier, aber so zehn Jungens sind schon da“, so Sawatzki. Bevor sie aber über den Parcours fahren, werden alle Übungsgeräte auf Beschädigung und Festigkeit überprüft. Warum? „Sicherheit geht vor. Außerdem gibt es immer Chaoten, die uns den Spaß an unserem Sport vermiesen wollen und die Geräte beschädigen. Man weiß ja nie, was die Typen sich bei Nacht und Nebel wieder haben einfallen lassen, um uns alles kaputt zu machen“, ärgert sich Boy und Gödde.
Neue Fahrer gern gesehen

Für die Jugendlichen und für Sawatzki ist es wichtig, dass die „kleine“ Hüstener Szene richtig gut zusammen gewachsen ist. Es wird nicht nur gearbeitet und gefahren. „Wir sitzen auch mal ganz gemüt-lich zusammen und grillen und reden über allen möglichen Kram“, so Boy. Die Jungen und Sawatzki würden sich freuen, wenn noch ein paar Biker hinzukommen würden: „Hier muss keiner der große Jumper sein, wir helfen den Anfängern dabei, dass sie gut und sicher durch den Parcours kommen.“

Achim Benke